Swen Bastian :

Unterbezirksvorsitzender
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Gewerbegebiet "In der großen Au" Romrod :

Presse

Das geplante Gewerbegebiet „In der großen Au“, welches in der kommenden Stadtverordnetenversammlung am 04.02.2010 auf den Weg gebracht werden soll, beschäftigte jüngst die Romröder SPD - Fraktion.

In der letzten Sitzung des Haupt – und Finanzausschusses am 20.01.2010 wurden die Zahlen und Fakten für dieses finanzielle Großprojekt erstmals konkretisiert, so dass sich die Fraktion nunmehr intensiv mit der Thematik beschäftigen konnte.
„Die finanzielle Belastung der Stadt sei zwar nunmehr bekannt, die daraus resultierenden Folgen seien jedoch nicht vollends absehbar“, so Planz. „Vielmehr bestehe angesichts der vorliegenden Daten noch Diskussionsbedarf.“ Das geplante Gewerbegebiet mit einer Gewerbefläche von insgesamt 3,95 ha soll nunmehr in 3 Bauabschnitten erschlossen werden, da ansonsten die veranschlagten Baukosten in Höhe von insgesamt rund 1,3 Millionen Euro nicht zu finanzieren seien. Zur Debatte steht jetzt Bauabschnitt Nr. 1 mit einer Gewerbefläche von 1,48 ha. Für eine Teilfläche von 2.000 m² habe ein Investor Interesse gezeigt.
Die Kosten für den ersten Bauabschnitt belaufen sich auf rund 450.000 €, die sich aus den Grunderwerbskosten in Höhe von 197.360 € und den veranschlagten Baukosten in Höhe von 253.293 € zusammensetzen.
Demgegenüber seien bislang Einnahmen in Höhe von 70.000 € zu erwarten. Das bedeutet, dass – ohne weitere Investoren – für die Stadt Romrod zunächst Kosten in Höhe von circa 380.000 € verbleiben. Dazu kommen weitere, für das Haushaltsjahr 2010, geplante Investitionen von rund 185.000 €. Nicht zu vergessen seien aber auch die für das Kalenderjahr 2010 zu erwartenden Einnahmenausfälle im Bereich der Schlüsselzuweisungen in Höhe von 378.000 €, die zu kompensieren seien.
„Ein Investor, ein Grundstücksverkäufer und die Stadt Romrod: Im Rahmen der weiteren Verhandlungen sollten alle Beteiligten ihre Interessen genau durchdenken, so dass das finanzielle Risiko für den städtischen Haushalt so gering wie möglich ausfällt. Die SPD Fraktion wird sich vor der anstehenden Stadtverordnetenversammlung in einer Fraktionssitzung noch einmal mit der Thematik befassen“, so Planz abschließend.