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Berichterstattung der Oberhessischen Zeitung zum Haushalt:

ROMROD - Mit einem Gesamtvolumen von 5,2 Millionen Euro und einem geplanten Überschuss von 132 000 Euro haben die Romröder Stadtverordneten am Dienstagabend im Rathaus den Haushalt 2018 einstimmig verabschiedet.

Während der CDU/FWG-Fraktionsvorsitzende Thilo Naujock in seiner Haushaltsrede von dem Papier zu 100 Prozent überzeugt war, machte der SPD-Fraktionsvorsitzende Jörg Gaudl auf künftige Herausforderungen aufmerksam und kritisierte rückblickend: Bei der Auflösung des Gewerbevereins "Romröder Runde" hätte er sich mehr Initiative der Stadt gewünscht. Er sprach von einer Bankrotterklärung der hiesigen Gewerbepolitik. Zum aktuellen Haushalt merkte er an, dass dieser von einer Steuererhöhung aus den Vorjahren profitiere. "Die Steuern wurden im Jahr 2016 erhöht wie seit der Gebietsreform im Jahr 1972 nicht mehr", hob Gaudl hervor. Damals sei gesagt worden, dass die Steuern bei Überschüssen wieder gesenkt würden. "Jetzt ist ein Überschuss da, und es gibt keine Senkungen, aber dafür Investitionen", sagte Gaudl. Die größte Investition sei das Projekt Leben und Wohnen im Alter (Luwia), das derzeit ein Volumen von 6,3 Millionen Euro umfasse und anfangs mit vier Millionen Euro geplant worden sei. "Das ist eine Kostensteigerung von 59 Prozent", rechnete er vor. Dazu führte er an, dass die anfangs geplante Teilsanierung des bestehenden Gebäudes zu einem Komplettneubau wurde. Aus seiner Sicht gebe es neben dem Leuchtturm-Projekt Luwia keine weiteren nennenswerten Investitionen in der Kernstadt. Die Investitionen in die Dorferneuerungen in Nieder-Breidenbach und Strebendorf seien schon lange angestoßen, aber noch nicht realisiert. Ebenso die Park-and-ride-Anlage am Bahnhof in Zell. Trotz seiner vorgetragen Kritik lobte er ausdrücklich die Arbeit der Bürgermeisterin Birgit Richtberg (CDU) und ihrer Verwaltung. Schließlich sei die Stadt von Beschlüssen in Bund, Land und Kreis abhängig. Beispielsweise müsse sich Romrod auf eine erneute Steigerung der Schul- und Kreisumlage einstellen. Generell sprach er von den zahlreichen Gefahren für den ländlichen Raum und dankte Richtberg dafür, dass sie sich gerade dafür einsetzt. "Sie haben mir bei dem Thema wahrhaft aus der Seele gesprochen", betonte Gaudl.

Die Stadtverordnete Christiane Schlitt (CDU) gab der Haushaltsrede des SPD-Fraktionsvorsitzenden in zwei Punkten ein Kontra. So seien Steuersenkungen bei einem knappen Überschuss im Haushalt Populismus der Opposition. "Steuersenkungen hören die Bürger eben gern", meinte Schlitt. Außerdem habe sich die Stadt sehr wohl für den Erhalt des Gewerbevereins engagiert. Zudem merkte der Stadtverordnete Björn Müller (CDU) an, dass mit der Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs nicht unerheblich in die Kernstadt investiert werde. Zu Beginn hatte Naujock in seiner kurzen Haushaltsrede den hohen Stellenwert der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum hervorgehoben. Trotz vieler Investitionen in die Zukunft der Kommune werde mit einem positiven Haushaltsergebnis geplant, hob er hervor.

 

Autoren: Christian Dicken und Philipp Weitzel

 

http://www.oberhessische-zeitung.de/lokales/vogelsbergkreis/romrod/ueberschuss-trotz-investitionen_18525183.htm

Veröffentlicht am 20.03.2018

Veröffentlicht am 09.03.2016

Veröffentlicht auf nh24.de Samstag, 20.02.2016

Romrod. Mit einer Presseerklärung resümiert die SPD-Fraktion des Romröder Stadtparlaments die letzte Sitzung der Stadtverordnetenversammlung. „Unsere Änderungswünsche für den Haushalt wurden alle, zwei davon mit Abänderungen, eingearbeitet“, so der Fraktionsvorsitzende Arndt Planz. Nachfolgend die Erklärung im Wortlaut.

Veröffentlicht am 23.02.2016

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