Swen Bastian :

Unterbezirksvorsitzender
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Städtische Homepage und erneuerbare Energien :

Stadtpolitik

Erfreut zeigte sich der Vorstand des SPD Ortsvereins über die neu eingerichtete, jedoch teilweise noch im Aufbau befindliche, Homepage der Stadt Romrod. Im Wahlprogramm der SPD zur Kommunalwahl 2011 war die Überarbeitung des Onlineauftritts ein Forderungsschwerpunkt in Sachen mehr Bürgerbeteiligung bei kommunalen Entscheidungen.

„Insbesondere ist hier der Bürgerscheck zu nennen, der nun in Form eines elektronischen Meldebogens über Anregungen, Beschwerden und Wünsche aus der Bevölkerung, wenn auch etwas versteckt unter "Bürgerservice – Formulare – Ihre Anregungen und Wünsche – Wichtige Formulare" zum Download zur Verfügung steht“, erklärte der Vorsitzende Gaudl. Allerdings gibt es aus Sicht der SPD in der Sache einen Wermutstropfen, wenn man lese, dass neben dem lobenswerten ehrenamtlichen Engagement, eine Firma aus Bochum für die technische Umsetzung von der Stadt beauftragt wurde. Hier vertritt der SPD-Vorstand die Meinung, dass es im Vogelsbergkreis sicher eine Mehrzahl von geeigneten Firmen gebe, die diese Arbeit ebenso gut erledigen könnten. „Die politischen Reden über eine Wertschöpfung in der Region sollten zukünftig ernster genommen werden“, so die Meinung des SPD-Vorstands.

Verwundert zeigten sich die Vorstandsmitglieder über die Installierung einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Filiale der VR-Bank Hessenland eG in der Schlossallee, die erstes Vorzeigeobjekt der kürzlich gegründeten Energiegenossenschaft Vogelsberg werden soll. Der Lagerhallenbau aus früheren Zeiten passe nicht mehr in das jetzige Gesamtbild mit Schloss und Schlossallee und sollte im Rahmen einer Überplanung des Stadtkerns von Romrod für eine zukunftsweisende Infrastruktur fit gemacht werden. Dies könnte aus Sicht der SPD bei einer 20-jährigen Amortisation der Fotovoltaikanlage in Frage gestellt sein. Unabhängig davon stehe die SPD Romrod jedoch weiterhin für einen sinnvollen Ausbau von regenerativen Energieanlagen ein.

Installationen auf Dächern, die in kommunalem Eigentum stehen sollten aus Sicht der SPD bevorzugt werden. Die Novellierung der Hessischen Gemeindeordnung, die zukünftig den Betrieb solcher Anlagen auch in kommunaler Trägerschaft vorsehen soll, lasse dabei auf ganz neuartige und innovative Projekte hoffen. „Diese Projekte wird die SPD Romrod konstruktiv begleiten“, so der Vorsitzende Gaudl.